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27.03.2018

Einladung zur Jahres-Hauptversammlung der Fußballabteilung

 

Die Leitung der Fußballabteilung lädt zur jährlichen Mitgliederversammlung am Sonntag, 08.04.2018, 18.30 Uhr ins Sportheim, Sportplatzweg 39, Markt Indersdorf

 

 

Tagesordnung:

 

1. Begrüßung und Bericht zur Situation der Fußballabteilung

2. Bericht zum Erwachsenenfußball (Herren, Damen, AH)

3. Bericht zum Jugendfußball

4. Bericht zur Situation und Zukunft der Fußballplätze

5. Kassenbericht und Testat zur Kassenprüfung

6. Entlastung der Abteilungsleitung

7. Aussprache

 

 

Ein volles Sportheim würde nicht nur der Wirt gut finden, sondern auch für die Abteilungsleitung als Wertschätzungszeichen für ihre Arbeit gelten

 

 

Eure Abteilungsleitung Fußball

 

 

 


06.02.2018

Ein Leserbrief an die Dachauer Nachrichten, der durch ein Missverständnis erst verspätet abgedruckt wurde

Auch der langjährige Fußballfunktionär Sigi Frost war durch das gewalttätige Vorkommnis bei den diesjährigen Dachauer Hallenmeisterschaften der Jugend überaus bestürzt. Allerdings fand er es auch unangebracht, wie die völlig schuldlosen Organisatoren in Teilen der Lokalpresse attackiert wurden, sodass er den Dachauer Nachrichten hierzu einen Leserbrief sandte. Mittlerweile ist das gesamte Organisationskomitee – wie zu befürchten war – von seinem Ehrenamt zurückgetreten. Inwieweit die Berichterstattung als Brandbeschleuniger Einfluss genommen hat, wissen wohl nur die vom Amt Zurückgetretenen. Klar ist: der Jugendfußball in der Region wird ärmer. Bitter!

 

Nachfolgend die Meinungsäußerung eines mittlerweile 22 Jahre im Jugendfußball tätigen Funktionärs:

 

 

Dumme Menschen besudeln ehrenamtliches Engagement

Dumme und zügellose Menschen haben durch ihre Rauferei beim Hallenturnier in Günding nicht nur ein erbärmliches Vorbild für die jugendlichen Sportler abgeliefert, sondern auch den großen ehrenamtlichen Einsatz der Organisatoren sowie der um die Jugend hochbemühten Vereine mit Respektlosigkeit verhöhnt. Auch die gerade um FairPlay enorm engagierte Arbeit des BFV-Kreisvorsitzenden Bernhard Slawinski wird hierdurch bedauerlicherweise konterkariert. Das ist nicht nur für die von diesem Fall direkt Betroffenen, sondern für uns alle, die wir uns unbezahlt um junge Menschen und den Fußballsport kümmern, einfach nur bitter.

 

Wer aber trägt in solchen Fällen die wirkliche (Mit-)Schuld? Der, der verbal zündelt? Der, der den ersten Schlag führt? Derjenige, der sich wehrt oder auch andere schützt? Der Veranstalter, der Fußballsport, Vereine, Trainer? Leider wird diesbezüglich viel zu oft holzschnittartig Schuld zugewiesen. Kein Verein und kein Trainer kann Eltern erziehen! Aus reinem Verdacht, jemand könnte mal austicken, kann auch niemand sanktioniert werden. Wir Vereinsverantwortlichen leben diesbezüglich in ständiger Ungewissheit, ob nicht beim nächsten Spiel jemand durchdreht und sind dem Lauf der Dinge weitestgehend ausgeliefert. Besonders ärgerlich ist dann auch noch, wie sich die oberen Verantwortungsträger der Verbände diesbezüglich einen schlanken Fuß machen. Auch in diesem Fall wird es bei den Sportgerichten des BFV so laufen: die beteiligten Raufbolde werden Vereinen zugeordnet und diese dann wegen sogenannter „Verletzung der Platzdisziplin“ zu einer mindestens dreistelligen Geldstrafe verurteilt. Ohne eine konkrete Schuld! Welcher Verein erahnt denn, wer wann ausflippen könnte. Zu dieser politisch motivierten Alibi-Handlung würde der Mediziner sagen „ut aliquid fiat“. Also weiße Salbe, auf Bayrisch „damit hoit was gschiecht“.

 

Aber was können wir nun alle wirklich tun? Wir Vereinsfunktionäre sollten für unseren direkten Verantwortungsbereich eine Kultur des Respekts in allen Richtungen pflegen! Gerade auch in Richtung anderer Vereine, die sich genauso um den Sport und junge Menschen bemühen. Dies in der Erwartung, auf Aktive und Zuschauer abzufärben. Von den Zuschauern und gerade auch von Eltern am Spielfeldrand erwarte ich mir nicht nur Respekt, sondern auch die Zivilcourage, frühzeitig auf zügellose Zeitgenossen mäßigend einzuwirken. Von der BFV-Verbandsspitze erhoffe ich mir, statt Repressalien auf die zumeist schuldlosen Vereinsgeiseln auszuüben, mehr konkrete Unterstützung für die BFV-Kreisfunktionäre und Vereinsverantwortlichen, die sich immer wieder gegen die Dummheit Einzelner stemmen müssen. In diesem erzieherischen Themenbereich wären auch nur Teile der Finanzmittel, die der im Geld badende Profisport der Basis verweigert, gut angelegt. Gerade auch aus diesem Blickwinkel sollten wir alle die Initiative „Rettet die Amateurvereine“ von Engelbert Kupka unterstützen. Auch wenn dies dem BFV-Präsidenten Dr. Koch, der der Einfachheit halber lieber Amateurvereine für die Hirnlosigkeit von nicht zu kontrollierenden Zuschauern bestrafen lässt, nicht gefällt.

 

Und zuletzt: die Presse sollte die absolut schuldlosen und bestürzten Organisatoren und Ausrichter nicht wegen vermeintlich unterlassener öffentlicher Selbstanzeige geißeln. Unsere seriöse Lokalpresse braucht sich nicht mit effektheischenden Vertuschungsvorwürfen auf Boulevard-Niveau begeben und damit auch noch zusätzlich die Freude am Ehrenamt vermiesen. Der Motivations-Schaden ist groß genug. Ich hoffe sehr, dass Bernd Battermann und seine Kollegen trotz allem weiterhin so vorbildlich für den Jugendsport tätig sein werden.

 

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Link zum Artikel in den Dachauer Nachrichten: 

https://www.merkur.de/lokales/dachau/bergkirchen-ort28367/nach-pruegelei-beim-jugendfussballturnier-in-guending-schaltet-sich-bayerische-fussballverband-ein-9575403.html


23.07.2017

Das Video zur Platzeinweihung am 2. Juli 2017


10.07.2017

Servus Martin

 

„Vorher nochmals Aufsteigen“, das war der schon länger formulierte Wunsch von Martin Handel beim Blick auf die nahende AH-Berechtigung. Diesen Traum hat er sich durch eigene starke Leistungen beim souveränen Aufstieg seines Teams in die Kreisliga selbst erfüllt. Nun hat Martin in der ihm eigenen Bescheidenheit bei der Meisterehrung am 2. Juli leise Servus gesagt. Johannes Popfinger und Kapitän Johannes Frost überreichten ein Abschiedsgeschenk der Abteilung und seines Teams. Martin bleibt dem TSV Indersdorf letztlich treu, wird sich aber gerade die nächsten Monate zunächst nur noch sporadisch mit Fußball beschäftigen.

 

Martin, definitiv ein Indersdorfer Urgestein, kickte zwischenzeitig auch in der großen Kreisstadt, machte seine Trainerlizenz und arbeitete

als Jugendtrainer bei der TaF Glonntal

 

 


10.07.2017

Fußballer des TSV Indersdorf steigen souverän auf

Die Erste des TSV hat die Kreisklasse in der vergangenen Saison eindrucksvoll dominiert und spielt demnächst in der Kreisliga. Inspiriert durch diesen Parforce-Ritt kickte sich kurz danach auch die Zweite verdient zum Aufstieg in die nächsthöhere Liga.

 

Der Feiermarathon stand manchem Aktiven noch ins Gesicht geschrieben, aber nichtsdestotrotz wurden die Aufstiegshelden bei der Einweihung des renovierten Trainingsplatzes nochmals enthusiastisch von den vielen Kindern und Jugendlichen des TSV Indersdorf und der TaF Glonntal gefeiert. Sie hatten es sich redlich verdient, denn eine derartige Bilanz konnte in der Langfrist-Statistik des BFV nicht mehr entdeckt werden: so gewann die Erste beispielsweise ausnahmslos alle 13 Auswärtsspiele, verfehlte die Einhundert-Tore-Marke nur um Haaresbreite und stellte obendrein die mit Abstand beste Defensive. Bemerkenswert ist darüber hinaus auch noch ein Top-Rang in der Fair-Play-Tabelle: der Erfolg wurde erspielt und nicht rüde erkämpft.

 

Die Zweite errang mit einem bestechenden Endspurt mit 93:36 Toren ebenfalls einen Platz an der Sonne und spielt ab August in der A-Klasse.

 

Unabhängig von den höheren Spielklassen bleibt der TSV Indersdorf auch zukünftig bei seiner Linie, fast ausnahmslos auf vor Ort ausgebildete Sportler zu setzen. So rücken in alle drei Herrenteams einmal mehr viele verheißungsvolle A-Jugendliche auf. Auch auf die Rückkehr von Oli Wargalla nach Studienaufenthalt in Australien freuen sich nicht nur die Teamkameraden sondern auch die Zuschauer. Mit Manuel Stangl stößt noch ein enger Freund von Oli zum Team. Sie haben in Dachau gemeinsam Bayernliga gespielt.

 

Johannes Popfinger, in der Leitung der Fußballabteilung für die 3 Herren-Mannschaften und das Damenteam verantwortlich, machte am Rande der offiziellen Ehrung noch eine interessante Anmerkung: „So eine geile Saison sollte doch auch unseren vielen Jugendlichen noch einen satten Motivations-Kick geben.“ Sicherlich wahr. Im Gegensatz zum für die meisten Kicker Lichtjahre entfernten Profi-Fußball ist die tolle Indersdorfer-Truppe mit Anstrengung und Beharrlichkeit nämlich erreichbar.

 

 

Trainer und Spieler der so erfolgreichen Teams wurden von Michael Lachner (Premiumpartner CENTRAL Wohnbau) und vom Verein mit tollen

Andenken für ihre Leistung geehrt


09.07.2017

Die Indersdorfer feiern den sanierten Trainingsplatz

In sattem aber leider auch noch regenfeuchtem Grün lag der renovierte Trainingsplatz am ersten Juli-Sonntag vor den etwa 350 Gästen des zuletzt auch sportlich so erfolgreichen TSV Indersdorf und wartete auf den ersten Kick. Kinder, denen er auch besonders stark zu Gute kommen wird, eröffneten: E-Junioren der Münchner Löwen gegen die Platzherren des TSV. Riesigen Spaß hat es allen gemacht. Sportlich überließ man den Gästen den Vortritt.

 

Jetzt haben die Indersdorfer Fußballer nach einer quälenden Engpasszeit endlich wieder ihre angestammte Platz-Kapazität zur Verfügung. Das Gras auf dem grundlegend renovierten Trainingsplatz ist schon relativ dicht und kann vorsichtig belastet werden. Mit einer nur marginalen Kostenüberschreitung von etwa 10%, die ausschließlich die Mitglieder der Fußballabteilung solidarisch tragen, wurde ein durch den Verein umgesetztes Großprojekt erfolgreich und in bester Qualität abgeschlossen. Der Weg für die Sanierung des durch Übernutzung und Wühlmäuse maroden Spielfelds wurde durch einen Gemeinderatsbeschluss im Frühjahr 2016 geebnet. Nur durch einen Zuschuss aus Steuermitteln in Höhe von über 50% wurde das Projekt für den praktisch vermögenslosen Verein möglich. Die Politiker hatten dabei speziell die intensive Betreuung von über 250 Kindern im Blick und orientierten sich deswegen ausnahmsweise an den Sportflächenzuschüssen z.B. des Dachauer Stadtrats. Dass sie hierfür später anscheinend vereinzelt Kritik zu hören bekamen, hat nicht wenige im Sportverein ziemlich irritiert.

 

Im Verlauf des offiziellen Eröffnungsprogramms dankte dann auch Andy Bogner, der stv. Vorsitzende des TSV Indersdorf, den zuhörenden drei Bürgermeistern und den Gemeinderäten für Ihre Unbeirrbarkeit. Ganz besonders hob Bogner das sehr aktive Engagement des 1. Bürgermeisters Franz Obesser hervor. Er hatte sich nicht nur stark für die Projektförderung durch die Marktgemeinde eingesetzt, sondern darüber hinaus auch noch stattliche Spenden der Sparkasse und der Volksbank Raiffeisenbank vermittelt. Dies wurde ihm an diesem Tag nicht nur mit starkem Applaus der zahlreichen Gäste gedankt, es wird wohl auch im kollektiven Gedächtnis vieler Familien bleiben. Dafür sorgen dürfte wahrscheinlich auch eine große Dankestafel, die der TSV dauerhaft neben dem renovierten Platz anbringen wird. Neben der Gemeinde wird hierauf auch den beiden Geldinstituten und den Indersdorfer Firmen Lochner und Glonntaler Transportbeton für überaus kostengünstigen Beton gedankt. Bei den Erdarbeiten hatte Seniorchef Karl Lochner durch enormen persönlichen Einsatz auf Bagger und Lkw geholfen, die Kosten im Griff zu behalten und die Bauarbeiten trotz schlechter Witterung nahezu pünktlich zu Ende zu führen.

 

Ein wichtiges Versprechen gab Andy Bogner dann zuletzt auch noch: die Indersdorfer Fußballer werden in einer stark wachsenden Gemeinde alles daransetzen, die vielen Neubürger und vor allem ihre Kinder rasch in die Gemeinschaft zu integrieren. Eine Prognose von mittelfristig etwa 600 Mitgliedern bei den Fußballern macht schon seit einiger Zeit die Runde.

 

 

Die glücklichen TSV-Kinder Anna und Tobi übergaben den Wegbereitern (hier Gemeinderat Helmut Ebert) Gutscheine für ein Fotobuch über

den Werdegang des Projekts. Da die Eröffnungsbilder hineingehören, war es noch nicht fertig.


08.07.2017

Herbert Forche unterstützt die Indersdorfer Kicker

Parties wie „Oh du Fröhliche“ und „Ü 30“ sind in der Marktgemeinde mittlerweile fast schon Kult. Der umtriebige Herbert Forche veranstaltet sie und die Fußballer legen sich als Helfer kräftig ins Zeug. Das nutzt nicht zuletzt auch der Finanzierung des Sportbetriebs.

 

Bei einem der letzten Heimspiele der sportlich so erfolgreichen Saison 16/17 übergab Herbert Forche nunmehr einen stattlichen 4stelligen Betrag an die Verantwortlichen der Indersdorfer Fußballer. Andy Bogner, der sowohl in der Leitung der Fußballabteilung als auch beim Hauptverein Verantwortung trägt, dankte herzlich für die Unterstützung. Nebenbei war zu erfahren, dass Forche noch heuer mit dem „Butchers“ ein neues Szene-Highlight in den früheren Metzgerei-Räumen am Marktplatz eröffnen wird. Sicher werden dort zukünftig auch immer wieder manche Kicker den einen oder anderen Sieg feiern.

 

 

Eine Hand wäscht die andere: Herbert Forche übergab einen Scheck für die Mithilfe bei seinen legendären Festen. Groß war

nicht nur das Papierformat.

 


22.06.2017

Programm für die feierliche Einweihung des neuen Trainingsplatzes

 

Am Sonntag, 2. Juli 2017 ist es endlich soweit: der von Grund auf sanierte Trainingsplatz wird mit einer feierlichen Zeremonie und einem tollen Rahmenprogramm eröffnet.

 

 

Zeitplan:

 

11.00 Uhr       Begrüßung - Bernhard Wetzstein, 1. Vorsitzender TSV Indersdorf

 

                     Bei Großprojekten brauchen Amateurvereine große Unterstützung

  • Andreas Bogner, stv. Vorsitzender TSV Indersdorf, AL-Mitglied Fußball

 

                     Grußworte der Marktgemeinde Indersdorf - Franz Obesser, 1. Bürgermeister

 

11.20 Uhr       Offizielle Ehrung der Aufsteiger des TSV Indersdorf

 

11.35 Uhr        Feierliche Eröffnung des renovierten Trainingsplatzes

 

11.45 Uhr        Kleinfeld-Eröffnungsspiel TSV Indersdorf/TaF Gonntal – TSV 1860 München

 

 


22.05.2017

Herzlichen Glückwunsch an Helmut Lang und sein begeisterndes Team

 

Die 1. Herren-Mannschaft krönte am 21. Mai bereits am drittletzten Spieltag eine herausragende Saison und wurde mit einem 3:0 in Karlsfeld uneinholbar Meister und Aufsteiger in die Kreisliga. Noch sind zwei Spiele zu absolvieren und es könnten dabei bislang unerreichte Rekordmarken gesetzt werden. Demnächst mehr...

 


15.05.2017

Bericht von der Hauptversammlung der Abteilung Fussball

 

Als Antwort auf das starke Gemeindewachstum soll die Jugendarbeit nochmals intensiviert werden. Bedauerlich: Abteilungsleiter Martin Schmeller gibt sein Amt nach 8 Jahren an der Spitze ab und lässt durchscheinen, dass seine Entscheidung auch durch einen zeitweiligen Mangel an externer Wertschätzung beeinflusst war.

 

Martin Schmeller stattete den zahlreich anwesenden Fußballern auf der diesjährigen Hauptversammlung der Abteilung einen Bericht, der vor Erfolgen nur so strotzte. So machte ein 7%iger Mitgliederzuwachs binnen der beiden letzten Jahre die Fußballer mit derzeit 519 Mitgliedern zur mit Abstand stärksten Abteilung des TSV Indersdorf. Gerade der Anteil von 50% Kindern und Jugendlichen versprechen Verein und Abteilung eine erfreuliche Zukunftsperspektive. Da die Gemeinde permanent wächst, werden die Fußballer ihre Jugendstrukturen nochmals stärken und Schmeller erwartet in den nächsten Jahren somit etwa 600 Fußballer beim TSV.

 

Im Erwachsenen-Fußball ist hingegen das Maximum wohl bereits erreicht. Das mit viel ehrenamtlicher Arbeit Realisierte braucht landkreisweit keinen Vergleich zu scheuen: 3 Herren-Mannschaften im Spielbetrieb, dazu ein Damenteam und eine voll funktionsfähige AH, die ohne Spielgemeinschaft mit anderen Vereinen bestens funktioniert! Besonders erfreulich: die aufwändige Jugendarbeit im Zwei-Säulen-System wird aktuell mehr und mehr in sportliche Erfolge umgemünzt. Die Chancen für Aufstiege der Ersten und Zweiten in die Kreisliga bzw. A-Klasse stehen hervorragend. Besonders stolz zeigte sich Schmeller auch auf den bemerkenswerten sozialen Zusammenhalt in der ganzen Abteilung. Man bildet die Spieler eben weitestgehend selbst aus und weiß somit, wen man im Haus hat.

 

Als Wermutstropfen fiel dann einzig Schmellers – zuvor schon bekannter - Abschied als Abteilungsleiter in die Harmonie des Abends. Neben der nicht mehr leistbaren zeitlichen Belastung durch eine dynamisch wachsende Abteilung führte der langjährige Funktionär noch ein schockierendes Zusatzmotiv für seinen Rückzug an: während er von all seinen Fußballern stets große Anerkennung erhielt, gab es von extern doch immer mal wieder Geringschätzung bis hin zu manch Bösartigkeit. Ein irritierender Umgang mit dem Ehrenamt! 

 

Nachdem sich Vereinschef Bernhard Wetzstein für den TSV mit einem schönen Präsent bei Martin Schmeller bedankt hatte, wurde die zukünftige Führungsstruktur der Abteilung erläutert. Ein nach 6 Ressorts gegliedertes Leitungsteam wird in einer extrem flachen Hierarchie die Geschicke der Abteilung steuern. Insbesondere Schnelligkeit und Qualität durch Spezialisierung soll von dieser für einen Amateur-Sportverein innovativen Lösung erwartet werden können. Die fast 60 anwesenden Mitglieder bestätigten die neue Struktur und die Wahlvorschläge dann auch durchgehend einstimmig.


Zwei Investitionen in die Sportanlagen beim TSV Indersdorf erfolgreich abgeschlossen

 

Bis auf kleinere Restarbeiten und das Dichtwachsen des Rasens sind die beiden wichtigen Infrastrukturprojekte auf den Fußballplätzen im Zeitplan umgesetzt. Die Licht-Qualität des neuen Flutlichts ist fantastisch und der Trainingsplatz – der erst im Sommer wirklich dauerhaft nutzbar sein wird – verspricht ebenfalls den dringend erforderlichen Nutzwert. Das Gesamt-Budget wurde aufgrund extrem überzogener Behörden-Auflagen für die Mastfundamente um etwa 10% überschritten, wobei alle anderen Einzel-Positionen – auch durch viele Eigenleistungen – im oder unter Soll gehalten wurden. Den Finanzierungsanteil des Vereins bringt zu 100% die Fußballabteilung durch eine Investitionsumlage auf, Allgemeinmittel des Hauptvereins wurden nicht in Anspruch genommen!

 

Der Trainingsplatz war marode und die beleuchteten Flächen viel zu wenig

Wühlende Schermäuse hatten den Rasen des Trainingsfelds über viele Jahre regelrecht unterminimiert und mehrere Aktive hatten sich dadurch zuletzt Bänderrisse zugezogen. Etliche Trainer weigerten sich ab Anfang 2016 völlig zurecht, auf dieser Fläche ihre Sportler einem unzumutbaren Risiko auszusetzen. Lichttechnisch war die Indersdorfer Sportanlage mit bislang nur einem Platz mit Normbeleuchtung und einer Notbeleuchtung auf dem Jugendfeld schon seit langem im Vergleich zu anderen Sportvereinen ähnlicher Größe deutlich unterversorgt. Somit kam es bislang mit der Umstellung auf Winterzeit stets zu enormen Engpässen.

 

Der Gemeinderat ermöglichte die Projekte durch einen hohen Zuschuss

Das Budget für beide Teilprojekte wurde auf 155.000 € kalkuliert, wobei gut 60% auf die Komplett-Sanierung der Rasenfläche entfiel. Von Beginn war klar, dass dieses Volumen für einen auf Kante kalkulierenden Amateurverein nur mit starker kommunaler Unterstützung finanzierbar sein würde. Unter besonderer Würdigung der mehr als 250 Kinder, die auf den Fußballplätzen ehrenamtlich betreut werden, beschloss der Gemeinderat auf Empfehlung von Bürgermeister Franz Obesser einen Investitionskosten-Zuschuss von 78.000 €. Damit hatten sich die Kommunalpolitiker an den Grundgedanken zur Investitionsförderung orientiert, die u.a. die Stadt Dachau für ihre Sportvereine anwendet. Weitere Finanzierungsbausteine waren zwei Großspenden, die Bürgermeister Obesser eingeworben hatte, 20% BLSV-Zuschuss, sowie regelmäßige Zuflüsse aus einer Investitionsumlage auf alle Fußballer.

 

Die tatsächlichen Gesamtkosten überstiegen schließlich das Budget um etwa 10%, nachdem die Fundamente der Flutlichtmasten – durch aberwitzige Auflagen – etwa das 4fache der Kalkulation kosteten. Durch sehr viel Eigenleistung und herausragende Unterstützung ortsansässiger Firmen konnte gottseidank ein Teil der Mehrkosten aufgefangen werden.

 

Feierliche Eröffnung am 2. Juli

Die feierliche Inbetriebnahme des Trainingsplatzes wird am Sonntag, dem 2. Juli erfolgen. Nach einer langen Phase mit heftigen Einschränkungen, viel Trainingsausfall und Absagen von Wettkämpfen wird der Indersdorfer Fußball dann wieder über seine ursprüngliche Flächen-Kapazität verfügen. Das zusätzliche Flutlicht wird die bisherigen Lichtengpässe in den Monaten Oktober/November und Februar/März beheben.

 

Über 250 Kinder und alle 500 Mitglieder der Fußballabteilung bedanken sich bei den Indersdorfer Bürgern und Unternehmen, die die Steuern für den Zuschuss erwirtschaftet und bei unseren Kommunalpolitikern, die ihn genehmigt haben, bei der Sparkasse und der Volksbank Raiffeisenbank für die großzügigen Spenden, sowie bei den Firmen Karl Lochner und Glonntaler Transportbeton für die herausragende Unterstützung.

 

 

Für technisch Interessierte:

  • Flutlicht: 8 Halogenstrahler (LED ist für fußball-typische Nutzungszeiten nach wie vor unrentabel), installierte elektrische Leistung 16 KW, Lichtleistung 100 Lux, spätere Systemerweiterung auf 200 Lux vorinstalliert, Lichtpunkthöhe 17,6 m (= blendarm)

  • Trainingsplatz: komplett neue Rasentragschicht (mit erhöhter Entwässerungsfähigkeit, aber aus Gründen der Dünge- und Bewässerungs-Wirtschaftlichkeit nicht so stark abgemagert wie es DIN 18035/4 verlangen würde), Neuanlage eines Pultdach-Gefälles, oberflächennahes Drainage-System in 2 Ebenen, Unterflur-Bewässerung mit 12 Versenkregnern 

Viele Eigenleistungen (hier das Verlegen von Erdkabeln) hielten die Kostensteigerungen durch weit überzogene Auflagen im erträglichen Rahmen

Da die Fundamente zu spät fertig wurden, wurden kurz vor Wintereinbruch sogar die letzten Strahler und Masten in Eigenregie montiert

Seit Trainingsbeginn für die Rückrunde im Februar 2017 haben alle Fußballer eine leistungsstarke Beleuchtung für das Abendtraining


Mitreissender Fussball als Ansporn für Jugendsportler

Die 1. Mannschaft des TSV Indersdorf spielt mittlerweile einen sehr guten und erfolgreichen Fussball. Obendrein besteht sie durchgängig aus Eigengewächsen. Das begeistert gerade auch die Indersdorfer Jugend, die sich beim Dachauer Hallenmasters mit einer tollen Choreografie beim Team bedankt.
An die 30 Fans hatten sich als deutlich größte Fangruppe zum Indersdorfer Auftritt beim Budenzauber am Stadtwald auf der Zuschauer-Tribüne eingefunden. Mitgebracht hatten sie eine stadionreife Choreografie, die Thomas Maier und CanLuca Akdere zusammen mit 2. Jugendleiter Andreas Huyer vorbereitet hatten. Mit den Vereinsfarben Rot und Weiss wiesen sie u.a. schon zu Jahresbeginn auf das anstehende 110jährige Jubiläum des TSV Indersdorf 1907 hin.
Nicht nur in der Lokalpresse fand die Eigeninitiative der TSV-Fans würdigende Erwähnung, auch Fussball-Abteilungsleiter Martin Schmeller war begeistert: „Alle Achtung, was unsere Jungs auf die Beine gestellt haben! Besonders imponiert mir die Identifikation mit der Mannschaft und unserem Verein. Das kommt natürlich auch nicht von ungefähr: alle Aktiven sind aus den eigenen Ställen. Spieler, Jugendspieler und Fans kennen und schätzen sich einfach alle. Ich bin auch überzeugt, diese tolle Herrenmannschaft wird unsere Jugendarbeit nochmals beflügeln.“Mitreissender Fussball als Ansporn für Jugendsportler.


Neuer Platzwart

Mit Sepp Waradi aus Indersdorf konnte die Fußballabteilung einen neuen Platzwart gewinnen. Der “Sepp“ ist ein Glücksgriff für die Abteilung und schließt die Lücke, die sich nach dem Rückzug von Sigi Wegner aufgetan hat. Auf eine gute und langfristige Zusammenarbeit freuen sich alle Beteiligten und freuen sich ihn in die TSV –Familie aufnehmen zu dürfen.

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